75 Jahre Bäckerei Ashauer -
Rückblick auf unsere Jubiläumswoche

75 Jahre Bäckerei Ashauer
Duft aus der Backstube muss bis in den Laden ziehen
IKZ, 22.06.2009, Helmut Rauer


Dröschede. Die große „75”, die in weißer „Mehlschrift” auf dem runden Brotlaib prangt, ist natürlich keine Preisangabe, sondern Symbol für einen freudigen Anlass. Die Bäckerei Ashauer in Dröschede feiert ihr 75-jähriges Bestehen.

Der Ursprung des Familienunternehmens liegt im alten Dröscheder Oberdorf (heute Dorfanger). Dort hatte 1934 der Vater des heute 70-jährigen Karl Ashauer eine kleine Bäckerei auf dem Bauernhof Stockschröer übernommen. Der große Sprung nach vorn vollzog sich in den 60-er Jahren. 1964 wurde die neue Backstube am heutigen Hellweg gebaut. Der Firmengrüner übertrug den Betrieb an seinen Sohn Karl, der nach der Hochzeit mit seiner Frau Ilse im Jahr 1971 schon bald eine Betriebserweiterung in Angriff nahm. Im Jahr 2004 folgte der nächste Generationswechsel. Seitdem leitet der heute 38-jährige Carsten Ashauer die Traditionsfirma.

Aus den kleinen Anfängen hat sich ein Unternehmen mit 17 Voll- und Teilzeitkräften entwickelt, unter ihnen einige Azubis. Aber der familiäre Charakter ist erhalten geblieben. Carsten Ashauers Ehefrau Anke erledigt die Büroarbeit, die Mutter hilft im Verkauf und Vater Karl springt ein, wenn er gebraucht wird.

Die in Dröschede fest verwurzelte Bäckerei, die schon mal eine Zweigstelle in Iserlohn besaß, will auf keinen Fall ein Filialketten-Unternehmen werden. Zwar schließt Carsten Ashauer die Möglichkeit eines Zweigbetriebs nicht für alle Zeiten aus, aber die direkte Verbindung von Backstube und Laden ist ihm entscheidend wichtig. „Bei uns kann der Kunde den Duft aus der Backstube riechen”, betont Carsten Ashauer. Eine solche Frische und Flexibiliät im Service könnten die großen Ketten nicht leisten.

Außerdem ist die Bäckerei Ashauer stolz auf die Qualität und Gesundheitsfreundlichkeit ihrer Produkte. Es wird ausschließlich mit einem sehr schadstoffarmen Biomehl gebacken, das in einem Spezialverfahren hergestellt wird. Außerdem unterzieht sich die Bäckerei regelmäßigen Qualitätskontrollen und darf sich „Westfalenbäcker” nennen.

Am kommenden Samstag geht die Jubiläumswoche mit einem „Tag der offenen Bäckerei” zu Ende. Dann können zwischen 11 und 14 Uhr alle Interessierten kostenlos die Bäckerei besichtigen.

Offene Backstube:

 

    

    

 

 

 

Kinderbacken:

Selbstgedichtet vom Ev. Kindergarten Dröschede:
In der Ashauer-Bäckerei gibt es manche Leckerei, zwischen Mehl und Milch macht so mancher Knilch eine riesengroße Kleckerei, in der Ashauer-Bäckerei, in der Ashauer-Bäckerei

Brötchen können wir hier kaufen, brauchen nicht so weit zu laufen, geh´n ins Dorf hinein - wie fein!
Auch die Torte wird uns schmecken, wollen von der Sahne lecken, ja das Brot ist gut - nur Mut!

In der Ashauer-Bäckerei gibt es manche Leckerei, zwischen Mehl und Milch macht so mancher Knilch eine riesengroße Kleckerei, in der Ashauer-Bäckerei, in der Ashauer-Bäckerei

Täglich gibt es frische Sachen, die muss hier der Bäcker machen, verkaufen muss seine Frau - genau!
Plätzchen, Brote gibts zu sehen, an den Tischen kann man stehen, Kakao trink ich dazu - juchu!